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Liebe Mitglieder,

nach der letzten Abstimmung, am 22.März 2021, mit der Kanzlerin und den Vertretern und Vertreterinnen von Bund und Ländern wurden die vereinbarten Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mehrfach verändert bzw. angepasst. Bedingt durch die in Hamburg ständig steigenden Corona- Infizierungen hat der Hamburger Senat heute die sogenannte „Bundes- Notbremse“ umgesetzt.

Es gelten folgende Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis

mindestens 21. Mai 2021.

Es handelt sich aktuell um folgende Regelungen:

  • Seit Karfreitag an bis vorerst zum 21. Mai gilt für Hamburg eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Immer von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages sind alle Hamburgerinnen und Hamburger verpflichtet, zu Hause zu bleiben. Bei Verstößen wird ein Bußgeld fällig. Ausgenommen sind alle Wege zur Arbeit, medizinische Notfälle und die Versorgung von Tieren oder ähnliche gewichtige Gründe. Einzelpersonen dürfen während der Ausgangssperre noch bis 24 Uhr draußen sein, um alleine Sport zu treiben. Auch mit dem Hund Gassi zu gehen, ist während der Ausgangssperre möglich. Dies soll möglichst im Umfeld der Wohnung geschehen.

  • Im öffentlichen Nahverkehr sind seit 24. April FFP2-Masken oder ein Mund-Nase-Schutz nach vergleichbarem Standard (KN95) verpflichtend zu tragen.

  • Wer aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit ist, muss dies mit einem ärztlichen Attest (Original) oder einem Schwerbehindertenausweis nachweisen können.

  • Es gelten weiterhin die allgemeinen Hygienevorgaben, Schutzkonzepte und die Maskenpflicht. Die Einhaltung dieser Regeln bleibt die Voraussetzung für alle zugelassenen Aktivitäten.

  • Beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, bei Amtsgängen zu Behörden und bei Gesundheitsbehandlungen müssen Menschen ab 14 Jahren grundsätzlich medizinische Masken tragen. Darunter fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2.

  • Hagenbecks Tierpark und Botanische Gärten dürfen ab 24. April wieder ihre Außenbereiche öffnen. Voraussetzung für den Besuch ist, dass ein negativer Corona-Test vorliegt. Kinder unter sechs Jahren brauchen keinen Test vorlegen. Auch ist ein Besuch nur nach Terminbuchung möglich.

  • Vom 6. April bis 9. Mai gibt es in Hamburger Kitas wieder nur eine erweiterte Notbetreuung. Für Kinder mit einem dringenden Betreuungsbedarf sind die Kitas geöffnet. Dies gilt nur für Alleinerziehende, Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen sowie Familien in Not. Für einen besseren Infektionsschutz sollen die Mitarbeitenden in den Kitas zweimal pro Woche einen Corona-Schnelltest machen. Auch ruft die Behörde alle Mitarbeitenden der Kitas auf, sich impfen zu lassen.

  • Friseursalons dürfen öffnen. Alle beim Haareschneiden anwesenden Personen müssen eine FFP2 Maske tragen. Besuche im Friseursalon sind nur erlaubt, wenn vorher ein Termin vereinbart wird. Ein tagesaktueller Coronatest ist verpflichtend und muss schriftlich nachgewiesen werden.

  • Fußpflege bleibt erlaubt, es gelten die Hygiene-Regeln wie beim Friseurbesuch und auch hier muss eine Bescheinigung für einen Schnelltest mitgebracht werden.

  • Auch private Kontakte müssen wieder eingeschränkt werden. Sie beschränken sich wieder auf eine Person außerhalb des eigenen Hausstands, allerdings werden Kinder bis 14 Jahre dieses Mal nicht mitgezählt. Grundsätzlich sollten private Zusammenkünfte durch einen Selbsttest der Teilnehmenden abgesichert werden.

  • Individualsport hingegen, also beispielsweise das Joggen, ist weiterhin erlaubt - allein, zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Hausstand.

  • Sport im Freien ist ebenfalls nur mit Menschen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Dies gilt nicht für Kinder unter 14 Jahren, die Gruppengröße darf dabei nicht zehn Personen überschreiten.

  • Alle Geschäfte müssen in der Zeit der Ausgangssperre (21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages) schließen. Tankstellen dürfen auch nachts öffnen.

  • Die Abholung von Speisen und Getränken ist während der nächtlichen Ausgangssperre (21 Uhr bis 5 Uhr) nicht erlaubt. Es dürfen aber Speisen vom Restaurant geliefert werden.

  • Kirchen und Religionsgemeinschaften werden jedoch gebeten, nur Online-Gottesdienste für die Gläubigen anzubieten und keine Gottesdienste als Präsenzveranstaltung durchzuführen.

  • Hamburgs Schulen haben seit dem 15. März für einzelne Klassenstufen wieder geöffnet und es gilt eine Testpflicht für die Teilnahme am Wechselunterricht.

  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege - dazu zählen beispielsweise Kosmetikstudios, Massagesalons oder Tattoo-Studios - sind seit Karfreitag bis 21.Mai 2021 wieder geschlossen.

Es gelten weiterhin auch die bisherigen Regelungen:

  • Im Einzelhandel ist nur noch "Click and Collect" statt "Click and Meet" möglich. Geschäfte dürfen also keine Kundinnen und Kunden mehr mit Termin empfangen, sondern nur noch bestellte Ware herausgeben.

  • Seit dem 8. März können alle Hamburgerinnen und Hamburger einmal pro Woche einen kostenlosen Antigen-Schnelltest machen. Möglich ist das in vielen Testzentren, Apotheken und Hausarztpraxen.

  • Ab dem 29. März müssen auch Insassen und Insassinnen in Fahrzeugen medizinische Masken tragen, wenn darin Personen aus unterschiedlichen Haushalten gemeinsam sitzen. Der oder die Fahrerin ist davon ausgenommen.

  • Das öffentliche Trinken von Alkohol ist ab dem 29. März nicht mehr im ganzen Stadtgebiet verboten. Das Verbot gilt dann nur noch an bestimmten Orten

  • Geschäfte des täglichen Bedarfs sind grundsätzlich weiter geöffnet. Es gelten Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleibt Pflicht auch vor den Geschäften.

  • Öffnungen von Gartencentern, Blumenläden und Buchhandlungen.

  • Die Bücherhallen Hamburg bleiben weiterhin geöffnet - mit Einschränkungen. Der Aufenthalt sollte auf ein Minimum reduziert werden und die maximale Verweildauer soll je nach Größe der Bibliothek nicht mehr als 15 bis 30 Minuten betragen.

  • Es besteht eine erweiterte Maskenpflicht an besonders belebten Straßen und Plätzen in Hamburg. Hinweise sind den aktuellen Hinweisen aus den Medien oder aus dem Internet zu entnehmen.

  • Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten müssen eine strikte häusliche Quarantäne von 14 Tagen einhalten. In Hamburg gibt es keine Ausnahmen für Geimpfte oder Menschen, die bereits eine Corona-Erkrankung hatten.

  • Ab Ende März/Anfang April sollen niedergelassene Ärzte umfassend beim Impfen helfen.

  • Ein Mund-Nasen-Schutz ist in allen öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben, im öffentlichen Nahverkehr sowie im Freien an bestimmten Orten. Überall dort, wo es eng werden könnte, gilt die Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen muss eingehalten werden.

  • Zu allen Personen, mit denen man im selben Haushalt lebt, muss man keinen Abstand halten.

  • Wir sind alle aufgerufen, die Kontakte zu Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

  • Bei geschlossenen Einzelhandelsläden darf man Waren wie Fahrräder, Möbel etc. im Internet bestellen und dann abholen. Die Übergabe der Ware und die Bezahlung muß vor der Ladentür erfolgen.

  • Man wird generell dazu aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten - auch bei Verwandten. Das gilt sowohl im Inland für tagestouristische Ausflüge sowie für Reisen ins Ausland.

  • Seniorentreffpunkte und Seniorengruppen gehören auch zu den Einrichtungen, die nicht mehr für den Publikumsverkehr öffnen können.

  • Es ist sehr wichtig, dass sich alle Bürger/innen und auch unsere Mitglieder an die Regeln halten!

Vertiefende Informationen zu aktuellen Einschränkungen oder Lockerungen sind über www.ndr.de/ nachrichten/ Hamburg/Corona-Regeln zu entnehmen.

Gemäß den aufgezeigten Regeln des Senats können unsere Vereinsräume für die Seniorengruppen weiterhin leider nicht genutzt werden. Allerdings hoffen wir, dass wir noch im bis zum Frühlingsende 2021 unsere Vereinsaktivitäten vereinzelt wieder aufnehmen können. Sollte es ab Ende Mai 2021 möglich sein, dass man wieder zusammentreffen kann, so bitten wir, um Kontaktaufnahme bei den jeweiligen Referenten oder die Referentinnen.

Wir hoffen, dass wir die Pandemie bald überstanden haben und wünschen allen eine gute Gesundheit und Durchhaltevermögen. Wir freuen uns schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen!